Internationale Georg-Lukács-Gesellschaft e. V.

Monat: August 2022

Tyrus Miller: Georg Lukács and Critical Theory: Aesthetics, History, Utopia

This book examines the heritage of critical theory from the Hungarian Marxist philosopher Georg Lukács through the early Frankfurt School up to current issues of authoritarian politics and democratisation. Interweaving discussion of art and literature, utopian thought, and the dialectics of high art and mass culture, it offers unique perspectives on an interconnected group of left-wing intellectuals who sought to understand and resist their society’s systemic impoverishment of thought and experience. Starting from Lukács’s reflections on art, utopia, and historical action, it progresses to the Frankfurt School philosopher Theodor W. Adorno’s analyses of music, media, avant-garde and kitsch. It concludes with discussions of erotic utopia, authoritarianism, postsocialism, and organised deceit in show trials – topics in which the legacy of Lukács and Frankfurt School critical theory continues to be relevant today.

https://edinburghuniversitypress.com/book-georg-lukacs…

Vorläufiges Inhaltsverzeichnis Lukács–Jahrbuch 2021/ 22

Vorläufiges Inhaltsverzeichnis (mit Arbeitstiteln):

Rüdiger Dannemann, Vorwort

Georg Lukács, Originaldokumente, Texte

Philosophie – 100 Jahre „Geschichte und Klassenbewußtsein (GuK)“

Karl Lauschke, Wie „Geschichte und Klassenbewusstsein“ entstand

Mihály Vajda/ Rüdiger Dannemann, Geschichte und Klassenbewußtsein, die ungarische Philosophie und die Budapester Schule. Eine Nachfrage

Axel Honneth, Ein Denker zwischen Philosophie und Partei über die Untiefen der Moderne

Andreas Arndt, „Lukács und die Klassische Deutsche Philosophie in GuK

Gregor Schäfer (Universität Basel), Die Philosophie im Augenblick ihrer Verwirklichung. Zur Aktualität des Marxismus im Geiste Hegels

Nikos Foufas, Act by Fichte and the moment of activity in Georg Lukács’s History and Class Consciousness

Christian Lotz, Was ist methodischer Marxismus?

Lukas Meisner, Liquid Reification: A Lukácsian update beyond domestication

Christopher Wimmer, Praxis, Erfahrung und Arbeit. E. P. Thompsons Erfahrungsbegriff und Lukács Praxisphilosophie

Maria Marafioti, Vor der „Dunklen Seite“ der Modernität: Heidegger, Lukács, Heller

Lukács heute – Tendenzen der Lukács-Rezeption/ Lukács im 21. Jahrhundert

André Brandão, Die Lukács-Rezeption in Brasilien

Francisco García Chicote, Lukács in Argentina

Holger Politt, „Gelebtes Denken“ in Polen veröffentlicht

Jean-Pierre Morbois, Die Eigenart des Ästhetischen – endlich auf französisch übersetzt

Varia

Rüdiger Dannemann, Frank Benseler 1930-2021. Ein Nachruf

Anna Zsellér, Der Philosoph in ständiger Opposition. Berliner Konferenz anlässlich des 50. Todestags von Georg Lukács

Änderungen sind noch möglich.

GEORG LUKÁCS – Dossier in „Europe“ (Sommer 2022)

GEORG LUKÁCS – Dossier in „Europe“ (Sommer 2022)Dans ce même numéro d’Europe, un cahier consacré à Georg Lukács met l’accent sur différents aspects de sa contribution à l’esthétique qui fait aujourd’hui l’objet d’une stimulante réévaluation. On y lira notamment un texte majeur du philosophe encore inédit en français, « L’Art comme conscience de soi du développement de l’humanité ».Beiträge von Vincent Charbonnier, Clément Paradis, Veronika Darida, Vincent Chanson, Pierre Rusch, Georg Lukács.

https://www.europe-revue.net/

Lukács lesen

Zusammen lesen – Georg Lukács, politisch

Workshop der RLS in Hamburg mit Rüdiger Dannemann

VERANSTALTUNGSORT

Gängeviertel – Fabrique Seminarraum im IV. Stock (über Speckstraße)Valentinskamp 34a20355 Hamburg

ZEIT: 24.09.2022, 14:00 – 17:00 Uhr

Georg Lukács, dessen Todestag sich am 4. Juni 2021 zum 50. Mal jährte, gilt als bedeutender Repräsentant undogmatischer marxistischer Philosophie und einer der großen, kontroversen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er besonders durch seine Essaysammlung „Geschichte und Klassenbewusstsein“, deren hundertjähriges Jubiläum im nächsten Jahr weltweit gefeiert werden wird. Von den Dogmatikern des Marxismus-Leninismus wurde Lukács bekämpft, in den Jahren der Studentenbewegung als Initiator des westlichen Marxismus gefeiert. Im Zentrum dieses Seminares steht das politische Spätwerk von Georg Lukács.

Nach seinem Tod erschien seine Schrift zu „Sozialismus und Demokratisierung“, die als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 entstand. Darin versuchte Lukács, der den Praxisbezug von Philosophie stets ernster nahm als viele „kritische“ Theoretiker, knapp aktuelle Probleme der bürgerlichen Demokratie und Chancen einer kritischen Theorie postkapitalistischer Politik zu beschreiben. Diese Überlegungen bieten auch nach fünfzig Jahren relevante Anknüpfungspunkte über „unsere“ Spielart von Demokratie, über die (vertanen) Chancen des Sozialismus im 20. Jahrhundert und die Perspektiven eines Sozialismus im 21. Jahrhundert in Zeiten von entleerter Demokratie und Identitätspolitik nachzudenken.

Rüdiger Dannemann ist Vorsitzender der Internationalen Georg-Lukács-Gesellschaft. Er studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Bochum und Frankfurt/Main. Promotion in Rotterdam mit „Das Prinzip Verdinglichung“. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Sozialphilosophie und politischen Philosophie, speziell zu Lukács, dem Westlichen Marxismus und der Kritischen Theorie, sowie zu literaturwissenschaftlichen und musikästhetischen Themen. Aktuelle Publikation (Hg. zusammen mit Axel Honneth): Georg Lukács – Ästhetik, Marxismus, Ontologie. Suhrkamp, 2021

Ein Workshop in unserer Reihe „Zusammen lesen“/ Gefördert durch Mittel der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg.

Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert.

https://hamburg.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/GWMEN/zusammen-lesen-georg-luk%C3%A1cs?cHash=bfe28c7f425d53605227b4c4f1e1a22c&fbclid=IwAR3x8zaHd4x0hx_4CcDpBdvvcSL0Em4MmppjWdoujGhpq3-g2WGO2Dj9V34