Internationale Georg-Lukács-Gesellschaft e. V.

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Das neue Lukács-Jahrbuch 2024/ 2025 ist erschienen!

Inhalt

Rüdiger Dannemann Einleitung ◦◦ Dokumente: Georg Lukács: Vorwort zu Ágnes Hellers „Alltagsleben“ ◦◦ Rüdiger Dannemann: Transzendentale Obdachlosigkeit. Ansprache gelegentlich der Enthüllung einer Gedenktafel in Heidelberg am 21. Oktober 2025 ◦◦ Philosophie, Ästhetik: Konstantinos Kavoulakos: Zur methodologischen Kontinuität des marxistischen Werks von Georg Lukács ◦◦ Daniel Göcht: Zum Begriff der Arbeit in Georg Lukács’ „Ontologie des gesellschaftlichen Seins“ ◦◦ Matthew J. Smetona: Recovering the Later Georg Lukács. A Study on the Unity of His Thought. A Précis ◦◦ Konstantin Baehrens: Tausendundeine Nacht der Totalität. Ein Lukács-Marathon in Athen zum Hundertjährigen von „Geschichte und Klassenbewußtsein“ ◦◦ Spyridon Potamias: „Geschichte und Klassenbewußtsein“ und Arnold Schönberg. Eine entfernte Modulation ◦◦ Dossier: Sattelzeit – 100 Jahre „Geschichte und Klassenbewußtsein“: Patrick Eiden-Offe: 1923 – „Geschichte und Klassenbewußtsein“ und die Sattelzeit der Revolution. Einleitung ◦◦ Caroline Adler, Sophia Buck: „Abschüssige Straßen des Grams, aufsteigende Pfade der Revolte“. Benjamin und Lukács um 1923 ◦◦ Morten Nissen: Katholisches zur Organisationsform. Carl Schmitt und Georg Lukács ◦◦ Eva Heubach und Philipp Weber: Zum Un-Verhältnis von Lukács und Freud. Eine Wiederaufnahme ◦◦ Amália Kerekes: „Studien zur Ideologienfrage der Revolution“. Zur Geschichte der Kleinen revolutionären Bibliothek des Malik-Verlags ◦◦ Johanna-Charlotte Horst: Heteronome Autonomie. Georges Perecs Arbeit am Marxismus ◦◦ Moritz Neuffer: Die erneute Anwendung der materialistischen Geschichtsauffassung auf sich selbst. Zur Wiederentdeckung Karl Korschs um 1968 ◦◦ Tendenzen der Lukács-Rezeption: Diego Correa Die Lukács-Rezeption in Spanien und Kolumbien ◦◦ Hassan Maarfi Poor: Georg Lukács im Iran. Die iranische Lukács-Rezeption und das Schicksal seiner Anhänger unter dem islamischen Faschismus ◦◦ Anhang: Rüdiger Dannemann: In memoriam Erich Hahn

Call for Papers Zur gesellschaftstheoretischen Bedeutung des Romans

Interdisziplinäre Online-Tagung zur Literatursoziologie

14./15. Mai 2026

Michael Makropoulos (Berlin) und Christine Magerski (Zagreb)

Angesichts der erfolgreichen Erprobung des Formats in den vorangegangenen Jahren wird auch diese Tagung online stattfinden.

Abstracts werden bis Ende Februar 2025 erbeten an:

makropoulos@gmx.net und cma-gerski@ffzg.hr.

Auf Ihre Vorschläge freuen wir uns!

Call for Donations

“The possibilities for people who want act effectively are not particularly great. However, there is no time when one cannot do anything.” (Georg Lukács)

Dear friends of Georg Lukács‘s work and the IGLG,

Next year, the IGLG will celebrate its 30th anniversary. And the 20th Lukács Yearbook will be published. But there is still much to be done in these crisis-ridden times.

As is well known, the great Hungarian philosopher cannot expect state aid in Germany. And certainly not in his homeland, which is now ruled by Orbán. We therefore need your help to be able to carry out our tasks effectively.

Every amount helps!

Here are our bank details:

International Georg Lukács Society e.V.ACCOUNT: SPARKASSE PADERBORN-DETMOLD, ACCOUNT NO. 001600 21 56 BLZ 476 501 30.

IBAN: DE 85 4765 0130 0016 0021 56 – BIC: WELADE3LXXX

Or simply via PayPal (r.dannemann@lukacs-gesellschaft.de).

Thanks for your solidarity and support in the past and hopefully also now!

Rüdiger Dannemann (President of the IGLG)

In eigener Sache – Call For Donations

INTERNATIONALE GEORG-LUKÁCS-GESELLSCHAFT E.V. (IGLG)

»Die Möglichkeiten der Menschen, die etwas bewirken wollen, sind nicht besonders groß. Es gibt allerdings keine Zeit, in der man irgendet¬was nicht tun könnte.« (Georg Lukács)

Liebe Freund*innen von Georg Lukács‘ Werk und der IGLG,

im nächsten Jahr kann die IGLG ihr 30jähiges Bestehen feiern. Und es wird das 20. Lukács-Jahrbuch erscheinen. Aber es bleibt viel zu tun in unseren krisengeschüttelten Zeiten.

Bekanntlich kann der große ungarische Philosoph staatliche Hilfe in Deutschland nicht erwarten. Und in seinem heute von Orbán regierten Heimatland sowieso nicht.

Wir benötigen deshalb eure/ Ihre Hilfe, um unsere Aufgaben effektiv erfüllen zu können. Jeder Betrag hilft!

Hier unsere Bankverbindung:

Internationale Georg-Lukács-Gesellschaft e.V.

KONTO: SPARKASSE PADERBORN-DETMOLD, KONTO-NR. 001600 21 56

BLZ 476 501 30.

IBAN: DE 85 4765 0130 0016 0021 56 – BIC: WELADE3LXXX

Oder einfach via PayPal (r.dannemann@lukacs-gesellschaft.de).

Dank für die solidarische Unterstützung in der Vergangenheit und hoffentlich auch in Zukunft!

Rüdiger Dannemann, Vorsitzender der IGLG

Georg Lukács-Tag in Heidelberg

Universität Heidelberg Logo

HGGS Georg Lukács-Tag

  • Termin in der Vergangenheit
  • Dienstag, 21. Oktober 2025, 11:00 Uhr
  • Stadtrundgang durch Heidelberg | Philosophisches Seminar, Kant-Saal, Schulgasse 6, 69117 Heidelberg

    Dem ungarischen Philosophen und Gelehrten Georg Lukács (1885 bis 1971) widmet sich eine ganztägige Veranstaltung, die mit Unterstützung der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS), der Fachschaft Philosophie und dem Doktorandenkonvent der Universität Heidelberg sowie dem Kulturamt der Stadt durchgeführt wird. Der „Georg Lukács-Tag in Heidelberg“ beginnt um 11 Uhr mit der Einweihung einer Gedenktafel an Georg Lukács‘ Wohnhaus in der Keplerstraße 28 im Heidelberger Stadtteil Neuenheim, gefolgt von einem Stadtrundgang mit gemeinsamem Mittagessen und einer abschließenden Vortragsveranstaltung im Philosophischen Seminar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Programm

    Stadtrundgang

    • 11.00 Uhr: Einweihung einer Gedenktafel an Georg Lukács‘ Wohnhaus im Heidelberger Stadtteil Neuenheim (Keplerstraße 28) mit Vortrag von Dr. Rüdiger Dannemann (Internationale Lukács Gesellschaft)
    • 11.30 Uhr: Stadtrundgang auf den Spuren von Georg Lukács in Heidelberg mit Stationen an seinen Wohnhäusern in der Moltkestraße und in der Uferstraße 8a (beide ebenfalls in Neuenheim)
    • 13.00 Uhr: Gemeinsames Mittagessen in der Weststadt
    • 14.45 Uhr: Fortsetzung des Stadtrundgangs zur Deutschen Bank (langjähriger Aufbewahrungsort von Georg Lukács‘ „Heidelberger Koffer“ mit bis zu seiner Entdeckung 1973 unbekannten Schriften) und weiteren Stationen

    Abendveranstaltung

    • 18.00 Uhr: Abendveranstaltung im Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg mit Vorträgen und anschließender Diskussion

      Einen biographisch strukturierten Überblick über das Werk von Georg Lukács gibt Dr. Rüdiger Dannemann. Dabei steht insbesondere die Bedeutung seiner Entfremdungs- und Verdinglichungstheorie im Vordergrund.
    • Prof. Dr. Peter König (Philosophisches Seminar) wird am Beispiel von „Die Seele und die Formen“ sowie „Die Theorie des Romans“ über die intellektuelle Entwicklung Georg Lukács‘ in der Heidelberger Zeit sprechen.
    • Georg Lukács‘ realistische Studien stehen im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Thomas Petersen (Philosophisches Seminar), in dem es insbesondere um das Buch „Faust und Faustus“ gehen wird.
    • Eine aktuelle wissenschaftliche Auseinandersetzung mit philosophischen Aspekten der Lukács-Werke stellt Hassan Maarfi Poor vor. Er verfasst an der Universität Heidelberg seine Doktorarbeit zu Georg Lukács‘ Auseinandersetzung mit Hegel und ist Organisator des Georg Lukács-Tags.
    • Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
    Abendveranstaltung im vollbesetzten Kant-Saal der Universität
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